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Geschlossene Unterbringung Drucken E-Mail

Sowohl im Psychiatrischen Pflegeheim als auch im Wohnheim für seelisch Behinderte ist die Unterbringung in einem beschützenden Bereich mit einer Genehmigung des Vormundschaftsgerichts nach §1906 BGB Abs. 1 möglich.

Ausgeschlossen ist die Aufnahme nach dem PsychKG (Gesetz über Hilfen und Schutzmaßnahmen bei psychischen Krankheiten).

§1906 - Genehmigung des Vormundschaftsgerichts bei der Unterbringung

1. Eine Unterbringung des Betreuten durch den Betreuer, die mit Freiheitsentziehung verbunden ist, ist nur zulässig, solange sie zum Wohl des Betreuten erforderlich ist, weil 1. auf Grund einer psychischen Krankheit oder geistigen oder seelischen Behinderung des Betreuten die Gefahr besteht, dass er sich selbst tötet oder erheblichen gesundheitlichen Schaden zufügt, 2. die Unterbringung ist nur mit Genehmigung des Vormundschaftsgerichts zulässig. Ohne die Genehmigung ist die Unterbringung nur zulässig, wenn mit dem Aufschub Gefahr verbunden ist; die Genehmigung ist unverzüglich nachzuholen.