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Mototherapie Drucken E-Mail

Die psychomotorische Übungsbehandlung baut darauf auf, dass Seele (Psyche) und Bewegung (Motorik) in einer Wechselwirkung zueinander stehen. Viele Gefühle wie Ärger, Wut oder Freude werden in motorischen Abläufen ausgedrückt. Die Verbesserung des Bewegungsverhaltens kann seelische Störungen günstig beeinflussen. Durch diese Behandlung werden auch motorische Schwächen gemindert.

Die Bewegungstherapie kann sich im Kindesalter besonderer Methoden zur Anregung und Förderung einer verzögerten Bewegungsentwicklung bedienen. Ohne Leistungsdruck gewinnen die Patienten durch spielerische Übungen wieder Freude an der Bewegung, was eine größere motorische Sicherheit und eine Stärkung des Selbstwertgefühls mit sich bringt. Da die Mototherapie überwiegend in Gruppen erfolgt, üben sich die Kinder oder Jugendlichen in Rücksichtnahme und partnerschaftlichem Umgang.

Die Therapie findet werktäglich in zwei Turnhallen, einem Schwimmbad und einen Kraft- und Entspannungsraum statt. Zusätzlich werden Interventionen wie Inliner- und Kajakfahren, Bogenschießen, Klettern, Trampolin- und Kraftraumarbeit sowie körperorientierte Entspannungsverfahren angeboten. Darüber hinaus können wir seit kurzem auch ein reittherapeutisches Behandlungsangebot machen.